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Geschichte

Bier und wir

Die Wurzeln unseres Hauses liegen in Mariakirchen, im niederbayerischen Arnstorf. Diese Herkunft ist namensgebend für die mk | hotels. Idyllisch gelegen, im historischen Ambiente eines Wasserschlosses – ebenfalls Teil der Lindner Group – betreiben wir dort seit 2003 in den ehemaligen Stallungen unsere Hausbrauerei mit Biergarten. Vom Denkmalschutz aufgrund des desolaten Zustandes eigentlich zum Abriss freigegeben, konnte das Gewölbegebäude durch aufwändige Sanierungsarbeiten erhalten bleiben und so entstand das Schlossbräu Mariakirchen.

2007 entstand das erste Hotel: das Schlossparkhotel Mariakirchen. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere mk | hotels in München, Frankfurt, Eschborn, Berlin, Stuttgart und London eröffnet. Nachwuchs gab es 2015 auch bei der Brauerei: das Remscheider Bräu, in dem über 20 Jahren später wieder selbst gebraut wird. Neben dem Bräu wurde ein weiteres mk | hotel in Remscheid eröffnet.

2017 folgen zwei weitere Hausbrauereien und mk | hotels: das Schiller Bräu in München mit dem drei Sterne mk | hotel münchen city und das Rüsselsheimer Bräu mit einem vier Sterne mk | hotel. Wir freuen uns, Ihnen an nahezu all unseren Standorten unsere hausgebrauten Bierspezialitäten servieren zu können.

Das Schloss und seine Geschichte

1130

wurde das Edelgeschlecht der St. Mariaekirchen erstmals urkundlich erwähnt und war auch im 12. und 14. Jahrhundert bekannt. 

Im 14. Jahrhundert

kam Mariakirchen an die Chamerauer. 1398 wird hier ein Ulrich Chamarauer genannt.

1435

kaufte Alban und Hans von Closen die Hofmark Mariakirchen von den Chamerauern.

1550

erbauten die Eheleute Georg von Closen und Barbara von Nothaft das Wasserschloss in seiner heutigen Form. Davon zeugt das in Stein gefasste Renaissanceportal im Innenhof des Schlosses mit dem Ehewappen Closen-Nothaft.

1678

erwarb Franz Freiherr von Pfetten das Wasserschloss. Das Schloss war bis 1810 im Besitz des Geschlechts derer von Pfetten. In der Zeit der von Pfetten blühte die Anlage auf. Die von Pfetten erbauten 1741 auch die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt nur wenige Meter vom Schloss entfernt.

Um 1700

entstand der Barockbrunnen im Innenhof des Schlosses, sowie die Schlosskapelle mit Deckengemälde. Dieses zeigt die Mutter Gottes von Loretto sowie die damals bekannten vier Erdteile und die vier Elemente (Feuer, Luft, Wasser, Erde).

1752

hat Ignaz Freiherr von Pfetten das zum Schloss gehörende Brauhaus errichtet. Hier braute man, wie es früher üblich war, das Bier vornehmlich zum eigenen Gebrauch. Das massive Gebäude befand sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite und ist 2000 eingestürzt. Heute ist noch ein Teil der Grundmauern zu sehen.

1785/1786

wurde das herrschaftliche Stallgebäude mit böhmischem Gewölbe errichtet und bis nach dem zweiten Weltkrieg für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Obwohl es unter Denkmalschutz stand, wurde das Gebäude 2000 wegen desolaten Bauzustandes zum Abriss freigegeben. Dennoch haben wir uns entschlossen, dieses wunderschöne Gewölbe zu erhalten.

1810 bis 1848

Vier verschiedene Besitzer durchlief das Wasserschloss. Unter anderem die Freiherrn von Beck, die um 1840 das Schloss besaßen. Sie erkauften sich damals den Adelstitel. Aus dieser Zeit stammt die hölzerne Kassettendecke in den Prachträumen im zweiten Obergeschoss des Schlosses, auf der sich die von Becks mit ihrem Wappen verewigten.

1848

erwarben die Grafen von Deym aus Arnstorf das Schloss Mariakirchen- bis 2002 war es in deren Besitz. Noch heute ist die Gräfliche Familie von Deym im benachbarten Arnstorf ansässig.

2002

Im Herbst kauft die Lindner Group aus dem benachbarten Arnstorf das Schloss mit Nebengebäude und Park. Die alten Stallungen wurden vom Denkmalschutz zum Abriss freigegeben. Dennoch entschloss man sich das schöne böhmische Gewölbe zu erhalten und so wurde hier der Schlossbräu, eine Hausbrauerei mit Wirtschaft und Biergarten errichtet und im April 2003 eröffnet. Das Schloss selbst wurde ebenso in nur 6 Monaten Bauzeit aufwändig restauriert und vorerst ausschließlich für Schulungen der Unternehmensgruppe Lindner genutzt. Erst im Laufe der Jahre kamen Anfragen von anderen Firmen und Brautpaaren, die das Schloss nutzen wollten.

2007

eröffnete das Schlossparkhotel seine Pforten. Der Neubau mit seiner grünen Glasfassade taucht tief in den Schlosspark ein und bildet so einen spannenden Kontrast zum historischen Ambiente des Wasserschlosses. Ursprünglich entstanden 35 Zimmer im Haupthaus. Sie sind in modernem Stil gehalten und zeichnen sich durch klare geometrische Formgebung aus. Das Vier Sterne Schlossparkhotel schließt den Kreis: Tagen, Feiern und Schlafen am Schloss Mariakirchen.

2009

eröffnete die Schlossbräu Mariakirchen GmbH das erste mk|hotel in München. In den darauffolgenden Jahren entstanden neun weitere Häuser hauptsächlich in deutschen Städten, aber auch in London und Kroatien ist die Gruppe aktiv (www.mkhotels.de).

2011

wurden im Schloss selbst fünf Hotelzimmer eingerichtet. Die Zimmer sind individuell eingerichtet und wie auch die Tagungsräume nach Personen benannt, die im Schloss früher lebten.

2016

wurde das Schlossparkhotel durch den danebengelegenen Hofwirt erweitert. Die 14 Hotelzimmer, die Kegelbahn und der Theatersaal ergänzen das Angebot am Schloss Mariakirchen. Auch der Frühstücksbereich konnte im Hofwirt neu und großzügig gestaltet werden. Nun verfügt das Haus über insgesamt 54 Hotelzimmer in drei Bereichen.