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Brauprozess

Unsere Bierspezialitäten

Früher braute fast jeder Wirt sein eigenes Bier. Je nach Qualität und Menge des Hopfens, des vorbereiteten Malzes und vor allem der Härte des Brauwassers entstanden typische lokale Biere. Ein wesentliches Merkmal hatten alle Biere gemeinsam: Sie waren naturtrüb, also unfiltriert.

Nach der Gärung im Gärkeller kommt das Bier in einen unserer Lagertanks zur Nachgärung. Nach 6 bis 8 Wochen bei einer Temperatur von 0 bis 1 Grad Celsius hat es seine Endreife erreicht und kann frisch gezapft im Schlossbräu Mariakirchen genossen werden.

Phase 1: „Maischebottich”

Im Maischebottich wird Wasser auf 60° C erhitzt. Gemahlenes Gerstenmalz wird hinzu gegeben. Die sog. Maische wird stufenweiße erhitzt. Das bewirkt, dass die Stärke im Malz zu vergärbarem Zucker abgebaut wird. Hier entsteht der typische Charakter des Bieres.

 

 

 

Phase 2: „Läuterbottich, Sudpfanne und Whirlpool”

Die Maische wird in den Läuterbottich gegeben, in dem sich schwere, nicht lösliche Bestandteile absetzen. Es bildet sich eine natürliche Filterschicht. Danach wird die sog. Würze in einer Sudpfanne gesammelt und bei 100° C gekocht. Zu Beginn des Kochens, und kurz vor Kochende, wird Hopfen hinzugegeben. Die Menge des Hopfens bestimmt die Herbe des Bieres. Nach dem Kochprozess wird das Bier in den Whirlpool gepumpt. Durch den „Strudel” werden schwere Bestandteile abgesetzt..

 

 

 

Phase 3: „Gärbottich, Lagertank und Ausschank”

Nun wird die Würze in einen Gärbottich gepumpt und mit Hefe versetzt. Dort findet über 6 bis 7 Tage die Hauptgärung statt. Im Lagertank reift das Bier bei 0 bis 1 ° C für weitere 3 bis 5 Wochen. Die gesamte Produktionsdauer beträgt bis zum Ausschank 6 bis 8 Wochen.